26. März 2026

TypeScript 6.0: Letzte JS-basierte Version vor dem Go-Umstieg

TypeScript 6.0 ist am 23. Maerz 2026 als GA erschienen (RC seit 6. Maerz). Es ist die letzte Version, die auf der JavaScript-Codebasis aufbaut. Der Nachfolger TypeScript 7.0 wird auf Go basieren und ist laut Daniel Rosenwasser, Principal Product Manager TypeScript bei Microsoft, "extremely close to completion".

Installation

npm install -D typescript

Wichtigste Neuerungen

Besseres Type-Checking fuer generische Calls

Funktionsausdruecke in generischen Aufrufen -- einschliesslich generischer JSX-Ausdruecke -- werden jetzt strenger geprueft. Das faengt mehr Bugs zur Compile-Zeit ab. In manchen Faellen erfordert es explizite Typ-Argumente, wo vorher implizite Inferenz durchging.

Weniger Context-Sensitivity fuer this-lose Funktionen

Funktionen ohne this-Parameter erhalten hoehere Prioritaet bei der Type-Inference. Das fuehrt in vielen Faellen zu praeziseren Typen ohne manuelle Annotationen.

--stableTypeOrdering Flag

Ein neues Compiler-Flag zur Vorbereitung der Migration auf TypeScript 7.0. Es sorgt fuer deterministische Typ-Reihenfolgen in der Ausgabe, was die Kompatibilitaet zwischen der JS- und der Go-basierten Compiler-Implementierung sicherstellt.

es2025 als Target und Lib

Die Optionen target und lib unterstuetzen jetzt es2025, einschliesslich der Temporal APIs in den aktualisierten DOM-Types.

DOM-Library-Konsolidierung

lib.dom.iterable.d.ts und lib.dom.asynciterable.d.ts sind in lib.dom.d.ts integriert. Projekte, die diese separat referenzieren, muessen ihre tsconfig.json anpassen.

Deprecations

Migrationshinweise

Wer auf TypeScript 6.0 migriert, sollte zwei Dinge beachten:

  1. --stableTypeOrdering aktivieren. Das Flag hat keinen funktionalen Nachteil und bereitet die Codebasis auf TypeScript 7.0 vor.
  2. TypeScript 7.0 parallel testen. Die Go-basierte Version ist bereits ueber NPM installierbar und in VS Code nutzbar. Fruehes Testen reduziert den Migrationsaufwand spaeter.

TypeScript 7.0: Was kommt

TypeScript 7.0 wird komplett in Go implementiert. Der Compiler nutzt shared-memory Multi-Threading und erzeugt nativen Code. Das Ziel ist ein deutlich schnellerer Compile-Zyklus, besonders fuer grosse Codebasen. Die Fertigstellung steht laut Rosenwasser kurz bevor.

Quellen

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